Messe präsentiert Gewinner des Architektur-Wettbewerbs

Mit der Wahl des Gewinnerprojekts rückt der Neubau der Messehallen in Dornbirn einen bedeutenden Schritt näher.

Dornbirn. Am Donnerstag wählte eine neunköpfige Jury den Gewinner der Architekturausschreibung für den Neubau der Hallen 9 bis 12 am Messegelände. Der erste Platz ging an Marte.Marte Architekten ZT Gmbh in Weiler. Im nächsten Schritt werden Verhandlungen mit den Architekten des Siegerprojekts geführt. Interessierte Besucher können sich von Mittwoch bis Freitag der kommenden Woche ein Bild von der Qualität der eingereichten Projekte machen.

Zehn Vorarlberger Architekturbüros waren geladen, ihre Vorschläge für den Neubau der Hallen 9 bis 12 einzureichen. Die Vorprüfung und Verfahrensbetreuung beim einstufigen Realisierungswettbewerb erfolgte durch den Architekt Dipl.-Ing. Peter Wimmer. Eine Jury, bestehend aus sechs Fach- und drei Sachpreisrichtern kürte am Donnerstagabend die Gewinnerprojekte. Der erste Platz ging an Marte.Marte Architekten ZT Gmbh, Zweiter wurde die Philipp Berktold Architekt ZT GmbH. Den dritten Rang teilen sich Baumschlager Hutter Partners und die Arch.DI Hermann Kaufmann ZT GmbH ex aequo.

Der Vorsitzende der Fachjury, Architekt Dipl.-Ing. Peter Riepl aus Linz, über das Siegerprojekt: „Das Projekt überzeugt durch eine betont eigenständige und durchwegs schlüssige Interpretation der gestellten Aufgabe. Es entsteht ein monolithischer Baukörper, der durch wenige markante Einschnitte eine Gliederung erlangt, die im funktionellen Sinne dem vorgegebenen Programm bestens entspricht.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass es mit diesem Projekt gelingt, ein Haus mit besonderen Eigenschaften zu entwickeln, das sich im Sinne des Masterplans bestmöglich in das bestehende Ensemble integriert.“